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Resonanz

Resonanz Resonanz, wo Macher Grenzen verschieben und die Zukunft Gestalt annimmt

Was passiert, wenn Oper, Urban Dance, Theater, Live-Musik, Breakdance und Urban Sports nicht nur aufeinandertreffen, sondern gemeinsam etwas Neues schaffen?

Das ist RESONANZ. Ein dreijähriges Kulturprogramm, in dem junge Macher, Künstler, Kultureinrichtungen und Gemeinden aus Limburg und Nordrhein-Westfalen gemeinsam an neuen Aufführungen, Talentförderung und Austausch über die Grenze hinweg arbeiten.

Am 1. Juni 2026 wird Resonanz offiziell starten. Jungen Kulturschaffenden wird Raum gegeben, sich zu entfalten, zu forschen, zu kooperieren und ihre Werke dem Publikum auf beiden Seiten der Grenze zu präsentieren. So wird ein Netzwerk geschaffen, in dem Talente nicht abwandern müssen, um voranzukommen, sondern hier auftauchen, landen und weiter wachsen können.

Säule 1: Talentförderung

RESONANZ gibt jungen Kreativen Raum, sich weiterzuentwickeln. Sie erhalten Zugang zu Coaching, Meisterklassen, internationalem Austausch, praktischer Erfahrung und professionellen Bühnen. Dabei wird viel Wert auf Talente gelegt, die von Natur aus nicht in die bestehenden Theater- oder Ausbildungswege passen.

Einer der ersten Wege ist der Viva Classic Vocal Contest 2026 mit dem Halbfinale am 22. Juni in der Deutschen Oper am Rhein und dem Finale mit Orchester am 30. August in Domani Venlo. Darüber hinaus entstehen neue Wege für Stadtgestalter, Choreographen, Performer und Kreative, die ihre Praxis vertiefen wollen.

Säule 2: Ko-Kreation und Experimentieren

Bei RESONANZ geht es nicht nur um das Aufführen, sondern vor allem um das gemeinsame Schaffen. In vier Städten werden Open Spaces geschaffen: zugängliche Orte, an denen Macherinnen und Macher proben, ausprobieren, scheitern, neu anfangen und sich treffen können. In Maaspoort steht dies im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung von BACKSTAGE.

Darüber hinaus sind Crossover Labs ein wichtiger Teil des Programms. Hier arbeiten Macher aus verschiedenen Welten gemeinsam an neuem Material. Denken Sie an Oper mit urbanem Tanz, Theater mit Breaking oder Live-Musik mit urbanem Sport. Die Ergebnisse werden dem Publikum auf beiden Seiten der Grenze präsentiert.

Säule 3: Großproduktionen

Die Entwicklung im Rahmen von Resonanz gipfelt in drei großen grenzüberschreitenden Koproduktionen.

Das erste Projektjahr steht unter dem Motto Urban meets Opera. Das Flaggschiff ist Samurai X, inspiriert von Akira Kurosawas Sieben Samurai. Die Aufführung vereint urbanen Tanz, Kampfkunst, Live-Musik und Oper in einer groß angelegten Theaterproduktion unter der künstlerischen Leitung von Takao Baba und Mischa Tangian. Sie wird am 26. September 2026 in Düsseldorf uraufgeführt. Im Mai 2027 wird die Aufführung in Venlo zu sehen sein.

Im zweiten Projektjahr, Opera meets Urban, bewegt sich das Programm außerhalb des Theaters. Bei einer Tournee durch Indoor- und Outdoor-Skateparks in der Grenzregion werden klassische Gesangstalente und urbane Crews aktiv in die Produktion einbezogen.

Im dritten Projektjahr entsteht Urban Opera: eine neue hybride Form, die auf drei Jahren Forschung, Begegnungen und Zusammenarbeit aufbaut. Damit will Resonanz ein neues Publikum erreichen, von städtischen Gemeinschaften bis hin zu Liebhabern der klassischen darstellenden Kunst.

Säule 4: Geschichtenerzählen und Wissensaustausch

Bei Resonanz geht es nicht nur ums Machen, sondern auch ums Erzählen, Teilen und Weitergeben. Die Geschichten, Macher und künstlerischen Entwicklungen innerhalb des Programms werden in zeitgenössische Formen des Geschichtenerzählens, wie Videoformate, Online-Plattformen und neue Erzählformen, übersetzt.

Darüber hinaus investiert Resonanz in den Wissensaustausch und die Vernetzung. Durch Treffen, Symposien und den Austausch zwischen Kulturschaffenden, Kultureinrichtungen, städtischen Gemeinden, Bildungs- und Sozialpartnern wird das erworbene Wissen aktiv weitergegeben. Auf diese Weise kann die Wirkung von Resonanz auch nach Beendigung des Programms in der Grenzregion anhalten.

"Die gegenseitige Befruchtung schafft eine neue kulturelle Sprache, die Kulturschaffende, Institutionen und Publikum miteinander verbindet." Leon Thommassen, Direktor-Direktor Maaspoort

Die Macher hinter „Resonanz“

Resonanz existiert, weil sich fünf Kernpartner aus Limburg und Nordrhein-Westfalen gefunden haben. Nicht in einem Sitzungssaal, sondern in der Praxis, auf Bühnen und in Proberäumen auf beiden Seiten der Grenze.

Maaspoort ist federführend und treibende Kraft. Das Kulturhaus in Venlo glaubt an eines: Hier ist es möglich. Diese Überzeugung treibt Resonanz an. Maaspoort öffnet die Türen, bringt die Beteiligten zusammen und sorgt dafür, dass die Macher den Raum bekommen, den sie brauchen, um wirklich etwas zu wagen.

D’Haus Junges Schauspiel Düsseldorf weiß wie kein anderer, wie man Theater für ein Publikum der neuen Generation macht. Mit ihrer Erfahrung im Theater für junges Publikum, bei gesellschaftlichen Themen und interdisziplinären Projekten bringen sie eine solide theatralische Basis in Resonanz ein.

House of Movement aus Mönchengladbach ist mitten in der Urban-Dance-Szene verankert. Durch Battles, Trainings, Community-Events und Talentförderung wissen sie genau, wo sich neue Talente bewegen und was junge Künstler brauchen, um sich weiterzuentwickeln.

„Nieuwe Helden Next Level“ aus Roermond arbeitet mit Jugendlichen und jungen Kunstschaffenden an Theater- und Partizipationsprojekten, die einen engen Bezug zur Gesellschaft haben. Sie stellen die Verbindung zu jungen Communities, Geschichten aus der Region und Kunstschaffenden her, die nicht immer auf dem klassischen Weg auf die Bühne gelangen.

Viva Classic Live aus Venlo holt klassische Musik aus dem Konzertsaal und rückt junge Gesangstalente ins Rampenlicht. Gründer Sef Thissen fasst das Engagement zusammen: „Oper gehört nicht nur in Theatersäle. Mit ‚Resonanz‘ bringen wir Kunst auf die Straße und zeigen, dass Klassik und Urban-Kultur sich gegenseitig beflügeln.“

Dafür steht eine starke Gruppe von assoziierten Partnern: Street Culture Venlo, Urbanatix, Theater de Oranjerie, Opera Zuid, Deutsche Oper am Rhein, tanzhaus nrw, Via Zuid und ZAV Künstlervermittlung Köln. Gemeinsam sorgen sie für zusätzliches Fachwissen, Bühnen, Netzwerke und Entwicklungsmöglichkeiten. Von urbanen Sportarten bis zur Oper, von der Talentförderung bis zum internationalen Austausch. So entsteht „Resonanz“ nicht als einzelnes Projekt einer einzigen Organisation, sondern als Bewegung von Partnern, die gemeinsam Raum für junge Künstler, neue Formen und ein Publikum auf beiden Seiten der Grenze schaffen.

Resonanz wird durch das Interreg VI-A-Programm Deutschland-Niederlande ermöglicht, das von der Europäischen Union, der Provinz Limburg und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen kofinanziert wird.

Begeistert? Eine Idee? Eine Schnittstelle? Schreiben Sie eine E-Mail an Sikko Cleveringa, Projektleiter von Resonanz, unter s.cleveringa@maaspoort.nl. Er denkt gerne mit.

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